BLÜMLESVEREIN

Verein für Gartenbau & Landespflege Helmstadt e. V.

Monat: April 2017

Reformationsradtour mit Freilichttheater und Luthermahl

Am 20. Mai 2017 um 15.30 Uhr findet eine geführte Sternradtour ab Tauberbischofsheim (Marktplatz), Külsheim (Schlossplatz) und Reicholzheim (Tauberbrücke) nach Niklashausen statt.

Um 17.00 Uhr beginnt im Freilichttheater der Theatergruppe Niklashausen im Hof des Gasthauses „Zum Hirschen“ die Aufführung des Stückes „Mensch, Martin!“ von Uwe Klausner.

Anschließend gibt es ein schmackhaftes Luthermahl mit Gerichten aus Martin Luthers Zeit (kostenpflichtig).

Weitere Termine für das Theaterstück und Luthermahl sind der 21. Mai um 12.00 Uhr und 17.00 Uhr. Hierzu ist eine verbindliche Anmeldung unter 09348/460 erforderlich.

Veranstalter ist der Geschichts- und Kulturverein „Der Pfeifer“ Niklashausen e. V.

Frühling – draußen „isst“ was los!

Gänseblümchen – Löwenzahn – Giersch – Brennessel

Sie sind wieder da, die Kräutlein auf der Wiese und im Naturgarten.

Für Kenner wachsen rund um uns herum die essbaren Wildgemüse in einer Zeit, in der die Beete der Nutzgärten noch leer sind.

Vortrag von Adelgunde Wolpert

 

Schon beim Betreten des Veranstaltungsraum strömte den Gästen ein würziger Wildkräuterduft entgegen. Auf den Tischen waren Kräutlein wie Brennessel, Gänseblümchen, Giersch, Gundermann, Löwenzahn, Pimpernelle, Spitzwegerich, Wilder Schnittlauch usw. anschaulich dekoriert.

Im lebendigen Vortrag von Adelgunde Wolpert erhielten die interessierten Teilnehmer viele Tipps zum Sammeln, Lagern und Verarbeiten der heimischen Wildkräuter.

 

Die Verkostung der feinen und zugleich gesunden Köstlichkeiten – Gänseblümchentee,  Löwenzahntee, Wildkräuter-Smoothie, Löwenzahnblütenbutter, Brennessel-Aufstrich, Guken-Apfel-Salat mit Wildkräutermischung, Kräuterkuchen und Grünes Brot – waren ein wahrer Gaumenschmaus und fanden  Zuspruch bei den Anwesenden. Für den Einstieg in die eigene Küchenpraxis erhielten die Teilnehmer alle Rezepte zum Nachbereiten. Vielleicht bereichern diese Delikatessen bald auch ihren Speiseplan!

 

Lassen Sie sich von den Leckereien verführen

und stimmen sie ihren Gaumen und ihre Sinne auf das Frühjahr ein.

Entdecken sie die schmackhaften Kräuter

aus dem Naturgarten unserer Heimat.

 


Gleich am nächsten Tag machte ich mich auf den Weg und sammelte auf der Wiese Löwenzahnköpfe, gerade so groß, dass die Knospe gerade aufgeplatz ist und die gelben Löwenzahnblätter hervorlugen. Wieder zu Hause angekommen entfernte ich vorsichtig das Grün (meditative Tätigkeit :-)) und sammelte die feinen Blütenblätter in einer kleinen Schüssel. Nach Rezept vermengte ich die Blütenblätter mit Butter, Prise Salz, etwas Zucker und Zitronensaft. Fertig war meine leckere, gesunde Löwenzahnblütenbutter!

Und morgen verarbeite ich den heute gesammelten Bärlauch zu Pesto!!!

Eure Ruth

Pflanzen- und Gartentauschmarkt am Samstag, 13. Mai 2017

Ökokiste Schwarzach & Raritäten Gärtnerei Plietz laden ein!

Liebe Gartenfreunde!

Häufig fallen bei den Frühjahrsarbeiten Ableger oder überzählige Pflanzen an, welche mal so auf dem Kompost landen. Das finden wir sehr schade. Deshalb veranstalten wir auch dieses Jahr wieder unseren mittlerweile sehr beliebten und über die Region hinaus bekannten Pflanzen- und Gartentauschmarkt.

Es können überzählige Pflanzen, Ableger, Saatgut, Spaten, Saatkisten, Gießkannen, Blumen etc. mitgebracht und vor Ort getauscht werden.

Alles Überzählige aus Haus und Garten kann zum Tausch mitgebracht werden. Es sollte nur einen Bezug zum Thema Garten haben.  Auch wir tauschen gerne (v.a. historische Gartenwerkzeuge für unser Museum).

Zusätzlich bieten wir Ihnen unseren Jungpflanzenverkauf der Raritätengärtnerei (z. B. mit über 280 Tomatensorten) an.

Verschiedene Info- und Verkaufsstände runden die Veranstaltung ab.

Übrigens: ab dem 18. April beginnt in der Raritätengärtnerei Schwarzach der diesjährige Jungpflanzenverkauf mit einer großen Auswahl an Gemüsepflanzen, Topfkräutern und einer riesigen Pfanzenauswahl von Tomaten- und Paprikararitäten.

 

Veit & Ferdinand Plietz

und die Mitarbeiter der Ökokiste Schwarzach

Osterbrunnenfahrt in die Fränkische Schweiz

In diesem Jahr hatten wir ein besonderes Ziel für unseren Vereinsausflug ausgesucht. Wir unternahmen einen Osterausflug zu den berühmten Osterbrunnen in der Fränkischen Schweiz und wurden von Günther Hörner, einem ehemaligen Kembacher, über die Tradition und die Ursprünge dieses Brauches informiert:

„Zu Ostern werden in der Region seit vielen Jahren Hunderte von Osterbrunnen mit Tausenden handbemalten Eierschalen geschmückt – zu Ehren des Wassers, das früher hier sehr rar war und mühsam von den Tälern auf die Höhen getragen werden musste.“

Der Bus brachte uns nach Forchheim, wo wir zum Mittagessen in einer Brauereigaststätte einkehrten. Dort stärkten wir uns mit den typischen „Nationalgerichten“: Schäuferla, Bratwurst mit Sauerkraut, Forelle blau und einem kühlen, selbstgebrauten Bier vom Faß.

Danach fuhren wir durch die verschneite Landschaft einige kleinere Ortschaften der schönen Fränkischen Schweiz mit besonders interessant gestalteten Osterbrunnen an. Hervorzuheben wäre hier der Osterbrunnen in Bieberbach bei Egloffstein, der laut Guinness-Buch der Rekorde als „Größter Osterbrunnen der Welt“ gilt.

Weiter ging die kurzweilige Fahrt über Gößweinstein zurück nach Forchheim, wo „die Keller auf dem Berg liegen“, hinauf zum Kellerberg: In einem der 24 bewirtschafteten Felsenkellern kehrten wir zu süffigem Bier und fränkischer Brotzeit ein.

Zum Abschluß des erlebnisreichen Tages führte uns unser Weg noch in die Forchheimer St. Martinskirche und in die Kaiserpfalz, dem Schloss der Bamberger Fürstbischöfe.

Palmbuschen binden mit den Kommunionkindern

 

Gemeinsam mit dem Pfarrgemeinderat boten wir wieder für unsere Kommunionkinder und deren Eltern die Möglichkeit, für Palmsonntag einen Palmbuschen zu binden.

Mitzubringen war: eine Gartenschere, ein ca. 2m langes Band für eine Schleife, eine Einkaufstüte mit Zweigen (Buchs, Efeu, Koniferen, Birkenreiser, Palmzweige, Moos und einen Stock: evtl. Haselnusszweig).

Daraus entstanden individuelle Gebinde, die die Kommunionkinder voller Stolz am Palmsonntag zur Prozession und Palmweihe trugen.

Nach getaner Arbeit freuten sie die Kinder besonders über die Würstchen und das Stockbrot, welches mit HIlfe von Pfarrer Grönert und den Pfadfindern am Lagerfeuer gegrillt wurde.

 

Hintergrundwissen:

Kunstvolles Gebinde zum Palmsonntag

Als Jesus auf einem Esel in Jerusalem einritt, sollen ihn die Menschen mit Palmzweigen winkend willkommen geheißen haben. Der heilige Baum galt schon im Altertum als Symbol der Märtyrer und Siegreichen.

Diese althergebrachte Tradition wird bis heute am Palmsonntag, dem letzten Sonntag vor Ostern, gepflegt: So bringen die Katholiken an dem Feiertag zu Ehren des Einzugs Jesu nach Jerusalem einen Palmbuschen zur Messe mit, der vom Pfarrer geweiht wird. Nach der gemeinsamen Palmsonntagsprozession nehmen die Gläubigen das Gebinde mit nach Hause, wo es für Segen und Schutz sorgen soll.

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